Logo der Universität Wien

Die Lange Nacht der Forschung 2012

Am 27.4.2012 fand die österreichweite Lange Nacht der Forschung statt, bei der Besucher/innen ein Gratis-Einblick in die vielfältige Welt von Wissenschaft und Forschung geboten wird.

Da diese Idee ausgezeichnet zum Konzept "Wissen teilen" des FDZ Sprachlehr- und -lernforschung passt, präsentierten FachdidaktikerInnen und ForscherInnen der Fakultät unser Gebiet an diesem Tag bei der Veranstaltung, die von 16:30 Uhr bis 23:00 Uhr dauerte. 

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und das FDZ bedankt sich sehr herzlich bei allen Mitwirkenden und BesucherInnen!

Nähere Informationen zu den einzelnen Stationen erhalten Sie durch Klicken auf den Titel!

"Mitternachtseinlage"

© Susanne Reiterer

International Erotic Language Contest

Von 21:30 Uhr bis 23:00 Uhr wurde in drei Einheiten à 30 Minuten anhand von Sprachaufnahmen erhoben, welche der aufgenommenen Sprachen von den Zuhörenden als am "erotischsten" angesehen wird.http://event.univie.ac.at/index.php?id=52622

Ergebnisse:

15 Sprachen waren im "Pool" für die Wahl zur erotischsten Sprache und konnten mit einer Wertung von 0 (gar nicht erotisch) bis 10 (sehr erotisch) bewertet werden. Insgesamt wurden 69 Fragebögen komplett ausgefüllt abgegeben. Die Siegersprachen unseres Wettbewerbes stehen somit fest. Nähere Auswertungen folgen später.

1. Französisch (arith. Mittel: 7,45)
2. Spanisch (7,13)
3. Italienisch (6,88)

4. Okzitanisch (6,72)
5. Madagassisch (5,36)
6. Ungarisch (5,14)
7. Englisch (5,10)
8. Türkisch (5,00)
9. Griechisch (4,91)
10. Arabisch (4,25)
11. Bosnisch (4,20)
12. Chinesisch (4,10)

13. Deutsch (4,01)
14. Hindi (3,17)
15. Polnisch (2,49)


Während die Plätze 1 bis 3 an sehr bekannte Sprachen gingen, weckte insbesondere Platz 4 das Interesse vieler, die bislang nichts von dieser Regionalsprache wussten.

Selbst "La Setmana", die okzitanische Wochenzeitung in Frankreich, wandte sich deshalb an uns und veröffentlichte dazu einen Artikel. Hier der Link

Sprach-Crash-Kurse

Im Hörsaal 30 an der Universität Wien wurden kurze je 20-minütige Einheiten in Chinesisch, Ungarisch, Polnisch und Türkisch angeboten. Die Station zur deutschen Aussprache anhand von Minimalpaaren war im Großen Gestsaal der Universität.

Quelle: www.123rf.com Fotograf: Yu Tian Mu
Ulrike Podar
Liliana Madelska (Homepage)

Veronika Adaktylos

Ich verstehe nur Chinesisch - Crashkurs Chinesisch

Zeit: 19:40 bis 20:00 Uhr. Ort: HS 30.


B.A. M.A. Ph.D. Yan Li, Fachdidaktikerin für Sinologie, betreut diesen Workshop für Anfänger/innen für das FDZ. Auf Chinesisch zählen? Sich vorstellen? In Zukunft kein Problem mehr für Sie!

Spielerisch - Ungarisch

Zeit: 18:50 bis 19:10 und 20:10 bis 20:30. Ort: HS 30, Hauptgebäude der Universität Wien.

Univ.-Ass. Hajnalka Berényi-Kiss, Fachdidaktikerin an der Finno-Ugristik, betreut diesen Workshop für Anfänger/innen für das FDZ. Für Teilnehmende gibt es neben Unterlagen zum Crashkurs selbst auch Broschüren zu Ungarn als Erinnerung für zu Hause!

Flirten auf Polnisch - Flirt po polsku

Zeit: 18:30 bis 18:50, 20:40 bis 21:00 Uhr und 21:10 bis 21:30. Ort: HS 30.

Dr. Liliana Madelska, Fachdidaktikerin an der Slawistik, wird eine kurze "Flirteinheit" für Anfänger/innen im Polnischen bieten. Zwei weitere Einheiten werden von Studierenden der Slawistik durchgeführt.

Türkisch-Crashkurs

Zeit: 19:10 bis 19:30 Uhr. Ort: HS 30.

Dr. Claudia Römer und Dr. Heidemarie Doganalp-Votzi werden einen kurzen Workshop für an der türkischen Sprache Interessierte betreuen.

Was macht die Biene auf der Bühne? Deutsche Aussprache für Kinder (und interessierte Erwachsene)

Mag. Anna-Maria Adaktylos wird diese Station betreuen und zeigen, wie sich sprachwissenschaftliche Kenntnisse von Perzeption und Minimalpaaren in der Praxis der deutschen Aussprache unterhaltsam einsetzen lassen. Großer Festsaal: Stand 18. Hauptgebäude der Universität Wien.

Neben dem Üben der Minimalpaare wird es auch entsprechende Bilder zum Anmalen für Kinder geben. Eine Station für alle Altersgruppen!

Informationsstand und Dissertationsfragebogen

Foto: © Raimond Spekking / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

Aus alt mach neu - die neue standardisierte Reife- und Diplomprüfung aus Sicht der Wissenschaft

Mag. Silvia Schweinberger informiert über die Neuerungen. Parallel dazu liegt ein Fragebogen auf, den sie in ihrer Dissertation verwerten wird. Die einmalige Möglichkeit, Teil eines Forschungsprojektes zu werden!

Ort: Großer Festsaal (1. OG), Stand 23.

Test:

© Susanne Reiterer

Bin ich ein Sprachtalent?

Frau Dr. Susanne Reiterer verbindet die Vermittlung theoretischen Wissens zu Sprachbegabung und Modellen in der Wissenschaft mit Einblicken in ihre Forschungsarbeit zur Aussprachebegabung.
Als Abschluss können Teilnehmende durch den sogenannten MLATV (subtest vocabulary learning) ihr assoziatives Gedächtnis und ihre lexikalische Begabung (Teil der Sprachbegabung) überprüfen.

Die Station wird zu folgenden Zeiten stattfinden:

19:00 - 19:30 Uhr, 20:30 - 21:00 Uhr. Ort: HS 31

Vortrag

© Vinod Kumar

Wo sitzen die Sprachzentren im Gehirn?

Dr. Susanne Reiterer wird durch einen kurzen Vortrag nahebringen, welche Teile unseres Gehirns in Aktion treten, wenn wir Sprache produzieren, hören und/oder lernen.

Die Station wird zu folgenden Zeiten betreut:

18:30 bis 19:00 Uhr, 20:30 bis 21:00 Uhr. Ort: HS 31

Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0